Sie sind hier: Startseite > Boxkeller-News

Neues aus dem Boxkeller

Montag, 7. November 2011 - 14:49 Uhr
Leben sie noch, jaaa sie leben

noch die Boxsportler aus Mutzschen, Hohnstädt und Grimma und sind aktiv, im Gegensatz zur Öffentlichkeitsarbeit, am Wettkampfgeschehen beteiligt.
Nach einem mehrtägigen Trainingslager während der Oktoberferien in Waldheim unter der Regie von Trainer Werner Orban bereiteten sich die Sportler aus allen drei Vereinen auf die noch bis zum Jahresende anstehenden Wettkämpfe vor. Gilt es doch nun im Wettkampfring zu beweisen, welches Können man sich in den zurückliegenden harten Trainingsstunden angeeignet hatte.

Der erste Paukenschlag im letzten Quartal des Wettkampfjahres war Ende Oktober der internationale Dolomitencup in Lienz an dem Heike Hofmann vom SV 1919 Grimma teilnehmen konnte. 5 Nationen kämpften in allen Gewichtsklassen um die begehrten Siegerplätze. Mit Ihrem Markenzeichen, den knallhart geschlagenen Geraden, konnte Sie letztlich den 3. Platz und damit eine Bronzemedaille erkämpfen. Glückwunsch an Heike und Ihren Trainer Renè Kaufmann.

Zum 12. Turnier um den Roßweiner Eis-Pokal am 05./06.11.2011 erteilte der dortige Sportverein Altmeister Werner Orban mit seinen Schützlingen vom SV Einheit Mutzschen eine Absage wegen fehlender Gegner. Waren es wirklich fehlende Gegner oder war es der sachsenweit bekannte starke Boxverein Einheit Mutzschen. Nun, wer weiß es. Gewiß war nur, Werner Orban blieb mit seinen Schützlingen traurig in Mutzschen zurück.

Mehr Glück hatten da die Grimmaer vom SV 1919. Sie konnten von 5 möglichen aktiven Sportlern wenigstens 2 am Turnier teilnehmen lassen.
Mit Fink, Dennis – Schüler B – und Raad Kamil, Amir –Jugend- reiste Kaufmann nach Roßwein zum Turnier an.
Fink (3 Wettkämpfe) hatte sich mit Geißler (10 Wettkämpfe) vom VS Schwenningen (Baden Würtemberg) auseinander zu setzen und verlor unnötiger Weise seinen Kampf nach Punkten in der 3. Runde. Unnötiger Weise deshalb, weil der technisch und taktisch klug boxende Fink es einfach nicht verstand, seine Hände am Kopf zu lassen um damit seinen Gegner die Möglichkeit zu nehmen, von dessen gerade geschlagenen Händen getroffen zu werden. Immer wieder traf die Gerade von Geissler Fink. Treffer die bei Finks technischem Können und seinem boxerischen Fähigkeiten vermeidbar gewesen wären. Zusammengefasst kann nur festgestellt werden, schade, ein wahrlich verschenkter Sieg.

Eventuell hatte Raad Kamil, Amir (36 Kämpfe) aus der Niederlage von Fink seine Lehren gezogen. So boxte er wenigstens in der 1. Runde gegen Berger, Mats (47 Kämpfe) vom SV Lichtenberg Berlin mit aus der Deckung heraus geschlagenen geraden Fäusten und es machte den Eindruck, als versuche er sein Konzept, eine Lücke in der Deckung des Gegners zu provozieren oder herauszufinden, um dann mit knallharten Treffern, das kann er, zu siegen. So war es bestimmt auch von Trainer Kaufmann angedacht. Leider verwirklichte er diese Taktik im weiteren Kampfverlauf nicht. Die letzte Runde war von einem wild mit Haken nach Kopf und Körper des Gegners schlagenden und unüberlegt kämpfenden Raad Kamil geprägt. Sein Sieg stand nie außer Frage. Schade nur, daß in der letzten Runde von den sehr klug agierenden Raad Kamil der ersten Runde nichts mehr zu erkennen war.
Damit war das Ziel, nicht nur als Turniersieger, sonder auch als bester Techniker, das hatte er in den vergangenen Roßweiner Turnieren schon erreicht, das Turnier zu beenden, vertan.
Schade, trotzdem herzlichen Glückwunsch zum Turniersieg.

Wolfgang Bludau

Montag, 13. September 2010 - 13:17 Uhr
Überragender Sebastian Tilsner

Grimmaer holt sich den Titel bei Box-Landesmeisterschaft in Ölsnitz

Ölsnitz (sbf). Mit drei Faustkämpfern unter der Regie von Trainer Renè Kaufmann reiste der Grimmaer SV 1919 zu den Landesmeisterschaften nach Ölsnitz an. Umrahmt von den Ereignissen des Tages der Sachsen hatten sich die Grimmaer in einer Freiluftveranstaltung zu bewähren.
Erstaunlich die Leistung von Raad Kamil, Amir. Hatte er sich doch gleich zu Beginn mit dem Chemnitzer Sportschulgymnasiasten, dem Hohnstädter Chris Förster, auseinanderzusetzen. Erstaunlich deshalb, da er gegen den haushoch gehandelten Favoriten Förster tapfer drei Runden mithalten konnte. Als verdienter Sieger und Landesmeister verließ Förster nach der dritten Runde den Ring. Für Raad Kamil
war es das Aus.
Nachdem auch Florian Jakubassa gegen Max Viroli von der HSG DHfK Leipzig den Ring als zweiter Sieger verlassen musste, ruhten nun alle Hoffnungen von Trainer René Kaufmann auf Sebastian Tilsner, 1,96 Meter groß, etwas über 91 Kilogramm wiegend, ein abgeschlossenes Studium im Maschinenbau vorweisend, hatte sich mit Thomas Schubert vom KSV Zwickau im Halbfinale auseinanderzusetzen. Es war herzerfrischend, Tilsner im Ring zu erleben. Schnell auf den Füßen, taktisch hervorragend agierend, mit der blitzschnell und kerzengerade geschlagenen linken Führungshand den Angriff vorbereitend, die Rechte als Donnerschlag folgend, gelang es Tilsner, den Kampf für sich in der zweiten Runde durch RSC zu entscheiden.
Damit stand Tilsner am Sonntag im Finale gegen Marcus Finke vom BC Döbeln. Sieben Kämpfe sind im Startbuch von Tilsner aufgezeichnet, mehr als 80 Kämpfe sind es im Startbuch Finke. Verständlich die Unruhe, die sich in Erwartung des Finales einstellte, zumal Finke bereits als der zukünftige achsenmeister gehandelt wurde.
Wie es Trainer Kaufmann schaffte, zu den Finalkämpfen am Sonntag einen von sich überzeugten Tilsner in den Ring zu stellen, wird Kaufmanns Geheimnis bleiben. Was Tilsner an sportlicher Leistung, kluger Kampfesführung, strategischen und
taktischem Verhalten im Ring zeigte, war beeindruckend und in jeder Hinsicht eine Werbung für den Boxsport. Zwei Runden sammelte Tilsner fleißig Punkte durch schnelle, klare und gerade Treffer und sicherte sich so bereits den Sieg.
Was in ihm steckt, zeigte er in der dritten Runde. Dem ampfabschnitt, in der die Kraft bei den meisten Sportlern verbraucht ist und wo versucht wird, durch Klammern
oder Festhalten den Wettkampf noch irgendwie zu beenden. Nicht so Tilsner. Schnell auf den Beinen, weiterhin auf Distanz boxend, flog blitzschnell, für Finke völlig unerwartet, Tilsners Schlaghand an den Kopf des Döbelners. Nach dem Nennen der Zahl acht durch den Ringrichter wurde der Wettkampf fortgesetzt und bums, wenige Sekunden später saß Finke, von Tilsners Schlaghand erneut getroffen, wieder auf dem Hosenboden. Das anschließende Urteil der Kampfrichter war reine Formsache. Einstimmiger Sieger nach Punkten und damit Landesmeister wurde Sebastian Tilsner vom SV 1919 Grimma.


Donnerstag, 20. Mai 2010 - 10:52 Uhr
Bergmann-Gedächtnisturnier Mutzschen 29.05.2010

Wettkampfansetzungen unserer Boxer

Jahn, Moritz; Gera; 48 kg; geb. 1996; Kämpfe 1/1/0
gegen
Schneider, Nico; Grimma; 51 kg; geb. 1996; Kämpfe 0/0/0

Dietze, Erik; BCC; 57 kg; geb. 1993; Kämpfe 28/8/17
gegen
Raad, Kamil Amir; Grimma; 57 kg; geb. 1994; Kämpfe 12/8/0

Sidorenko, Nicolay; BCC; 73 kg; geb. 1992; Kämpfe 3/1/0
gegen
Unal, Saimen; Grimma; 71 kg; geb. 1994; Kämpfe 8/5/3

Wiegen: 17:30 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr



Mittwoch, 28. April 2010 - 16:06 Uhr
Delitzsch (Regionalliga) 01.05.2010

Mutlu, Nizar; Alter 9; Gewicht 45 kg; Kämpfe 0/2/1
Isik, Jusuf; Alter 10; Gewicht 31 kg; Kämpfe 2/2/0
Mutlu, Zinar; Alter 12; Gewicht 54 kg; Kämpfe 8/6/1
Schneider, Nico; Alter 13; gewicht 49,5 kg Kämpfe Sparring / Anfänger
Raad Kamil, Faisal; Alter 13; Gewicht 46 kg; Kämpfe 11/5/3
Raad Kamil, Amir; Alter 15; Gewicht 57 kg; Kämpfe 12/8/2
Dörfl, Anton; Alter 16; Gewicht 73 kg; Kämpfe 0/0/0 - Anfänger
Unal, Samün; Alter 16; Gewicht 72 kg; Kämpfe 8/5/1


Montag, 19. April 2010 - 08:30 Uhr
Boxnacht sorgt für Stimmung in der Stadtsporthalle

Faustkämpfe und Wurzener Flair locken Publikum und Sportler aus mehreren Bundesländern in die Ringelnatzstadt

Ergebnisse:
Isik (Grimma) - Ch. Mittenzwei (Wurzen) --> unentschieden
Jahn (Chemnitz) - Pfanne (Schönebeck) --> Sieger Pfanne
Kloß (Post Leipzig) - Sattler (Wurzen) --> Sieger Sattler RSC
Bredereck (Strausb.) - Sürensoy (Cemnitz) --> Sieger Sürensoy
Dörfl (Grimma) - Kynast (Wurzen) --> Sieger Kynast Aufgabe
Härtling (Strausb.) - Auroy (Post Lpz.) --> Sieger Härtling RSC
Cinkl (Strausberg) - Bieling (Mutzschen) --> Sieger Bieling n. P.
Rettig (Strausberg) - Shirzad (Chemnitz) --> Sieger Rettig RSC
Krawczyk (Strausb.) - Ilgner (Wurzen) --> Sieger Krawczyk Aufg.
Wenzel (Strauserb.) - Weidner (Bischofsw.) --> unentscheiden
Olesch (Strausb.) - Meissner (Post Leipzig) --> Sieger Olesch.
Osorov (Chemnitz) - Mozgowoj (Wurzen) --> TKW
Laue (Eilenburg) - Sonnenschild (Wurzen) --> TKW
Mustafa Mohamed (Schönebeck) - Hillig (Dessau) --> TKW


Wurzen (ch).
Die Stimmung war wieder super. Die Gäste waren zahlreich erschienen und hatten offensichtlich Spaß an dem, was die Zweikämpfer im Ring zeigten. Zum 22. Mal hatte der Wurzener Boxring 59 zu einer spannenden Nacht in die Stadtsporthalle eingeladen.
Vereine aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg hatten die Offerte der Muldestädter genutzt, um vor allem Nachwuchsboxer Wettkampfatmosphäre spüren zu lassen. Im Schlepptau hatten einige der Gemeinschaften eigenes Fanpotenzial. Das sorgte für besonderes Flair in der Halle.
Doch generell wurde nicht nur lauthals mitgefiebert, wenn die Lokalmatadoren des Wurzener Boxrings um Punkte kämpften. Das Publikum erwies sich als fair und durchaus mit Sachkenntnis ausgestattet und zollte den Akteuren, die sichtbar gute Leistungen brachten, mit Anfeuerungsrufen und Beifall Respekt.
Anerkennung aber gab es auch für die Wurzener Boxtradition im Ganzen und die Kästners im speziellen. Sie hätten diesen Sport in der Ringelnatzstadt zu dem gemacht, was er heute ist und engagieren sich seit Jahrzehnten in beeindruckender Weise, sagte zum Beispiel Wolfgang Bludau, der mit Jugendlichen aus Grimma angereist war.
Mit der Boxtradition der Wurzener könnten die Grimmaer daher nicht mithalten, räumte Bludau ein. Doch sie seien auf dem Wege, sich einen Namen zu machen. Seit drei Jahren gebe es im SV 1919 eine Abteilung. "Und manchmal haben wir den Wurzenern auch schon ganz schon Paroli geboten", schmunzelte der Trainer. Immer aber könne es kein Jubeln geben. "Wenn Du als Trainer merkst, dass sie am Verlieren sind, lässt Du nicht zu, dass sie die Hucke voll kriegen", begründete der Grimmaer den Abbruch eines Kampfes in der dritten Runde. Die Jungen sollen doch weiter Spaß am Sport haben. "Wenn es daneben geht, siehts Du, wie sie in der Kabine mit den Tränen kämpfen. Da gehört jede Menge Mut dazu, sich in den Ring zu stellen", sagte Wolfgang Bludau. Dass Traute nicht nur Jungs vorbehalten ist, bewiesen bei der aktuellen Boxnacht auch Mädchen. Tina aus Dessau zum Beispiel zauderte keine Sekunde und lieferte drei rasante Runden ab.
Rund machte den Abend zugleich das Drumherum. So stimmten informative, lockere Moderation. Ein attraktives Nummerngirl hatten die Organisatoren verpflichten können und Tänzerinnen des Kinder- und Jugendsportvereins Döbeln machten ebenso eine gute Figur.
Für das Publikum gab es, auch dank zahlreicher Sponsoren, bei einer kleinen Tombola sogar die Option auf einen Gewinn.


Ältere Beiträge

Anmelden

Allgemein